Cartagena in Kolumbien

Kolumbien Sehenswürdigkeiten – die schönsten Reiseziele

15. August 2019
Allgemein

Sehenswürdigkeiten in  Kolumbien – zwischen unberührter Natur und Kolonialgeschichte

In den letzten Jahren rückt das Land der großen Gegensätze in den Fokus des Individualtourismus. Es lohnt sich, die vielfältigen Sehenswürdigkeiten Kolumbiens zu erkunden. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über reisekonform. Zu beachten sind die Regenzeiten von September bis November und April bis Juni sowie die großen Höhenunterschiede. Adäquate, aber nicht zu schwere Reisekleidung wird gebraucht. Überlandbusse und die günstigen Inlandsflügen sind für Kolumbien Individualreisen die gängigen Fortbewegungsmittel.

Die Karibikinsel San Andres in Kolumbien
San Andres in Kolumbien

Bedingt durch seine geografische Diversität hält Kolumbien eine Vielzahl von Hotspots bereit. Moderne Millionenstädte wie die Hauptstadt Bogotá, Medellín und Cali bieten kulturelle Höhepunkte und pulsierendes Nachtleben. Die gut erhaltene Hafenstadt Cartagena versetzt den Reisenden in die Zeit der Conquistadores. Die Karibikküste bietet unzählige Strände und Buchten zum relaxen. Zu nennen sei hier der Tayrona– Nationalpark, San Andres und die Insel Providencia. Einstellen darf sich der Reisende auf die entspannte Lebensphilosophie der einheimischen Bevölkerung, meist begleitet von Salsa- und Reggaerhythmen.

Salento beherbergt das Zentrum des traditionellen kolumbianischen Kaffeeanbaus. Ein weiterer Geheimtipp für die Entdeckung ausgewählter Naturschönheiten findet der Individualreisende am Caño Cristales. Ebenfalls im Landesinneren gelegen ist die Ortschaft Barichara mit ihrem gut erhaltenen Kolonialstil. In der dünn besiedelten Provinz Chocó an der Pazifikküste finden wir Nuqui. Hier treffen ausgedehnte Strände und ursprünglicher Urwald direkt aufeinander.

Bogotá, Medellín und Cali

Naturgemäß erreicht der Reisende aus dem Ausland Kolumbien über den Internationalen Flughafen El Dorado (BOG) in Bogotá. Im Landesinnern führen zahlreiche Buslinien direkt in die Hauptstadt. Je nach Gusto sollten 2-3 Tage eingeplant werden, um die Kolumbien Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt zu erkunden. In einer Höhe von 2640 m gelegen muss mit wechselhaftem Wetter gerechnet werden und Treckingkleidung ist angebracht.

Monserrate in Bogota
Der Monserrate in Bogota

Bogotá mit seinen annähernd 8 Millionen Einwohnern ist ein kultureller Hotspot, 58 Museen und 62 Galerien und unzählige Theater legen davon Zeugnis ab. Hervorzuheben sei das Goldmuseum mit seinen ca. 55000 Exponaten aus vorspanischer Zeit. Das Botero- Museum, zeigt Kunstwerke des Namenspatrons und Exponate von Dali und Picasso. Im historischen Stadtkern La Candelaria sind die meisten Attraktionen der Hauptstadt angesiedelt. Eine Free-Walking-Tour bietet sich an, um zeitsparend die gesamte Schönheit kennenzulernen. Die Plaza de Bolivár samt Statue des südamerikanischen Volkshelden fehlt hier ebensowenig wie zahlreiche Kirchenbauten der für die frühe Besiedlung mitverantwortlichen christlichen Orden. Letztere zeugen von der Epoche des Kolonialismus ebensowie der mit viel Liebe erhaltene typische Baustil. Zahlreiche internationale große Musikfestivals von Rock über Jazz zum Salsa runden das Kulturprogramm ab.

Für Touren in Kolumbien bietet sich der Hausberg Montserrate an, der mit einer Seilbahn zu erreichen ist und einen atemberaubenden Blick über die Metropole liefert. Der Simón- Bolívar- Park ist einer der weltweit größten innerstädtischen Parks. Südwestlich von Bogotá ist der Tequendama- Wasserfall gelegen, ein unvergessliches Naturschauspiel. Der 75 km nordöstlich gelegene Guatavita- See klärt über die El Dorado- Legende der Muisca- Indianer auf.

Es ist ratsam, sich eine Unterkunft in La Candelaria zu suchen. Die meisten Kolumbien Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt sind ebenso wie die zahlreichen Restaurants mit einheimischer Küche fußläufig zu erreichen. Hier gibt es auch die günstigsten Unterkünfte.

Medellin in Kolumbien
Die zweitgrößte Stadt Medellin in Kolumbien

Medellín, die Stadt des ewigen Frühlings und früheres Kaffezentrum, galt wegen des lange herrschenden Drogen- Kartells als eine der unsichersten Orte des Globus. Heute gilt die Stadt als eine der innovativsten Metropolen Südamerikas. Die Universitätsstadt nennt nun ein modernes Transportnetz und ausgedehnte Radwege sein Eigen. Auf 1500 m Höhe gelegen entwickelte sich Medellín zu einem touristischen Zentrum. Auch hier spart eine Free-Walking-Tour Zeit, um sich der Stadt schnell und informativ zu nähern. Als Geburtsstadt Boteros ist der gleichnamige Platz im Viertel El Centro eine der Sehenswürdigkeiten Kolumbiens zweitgrößter Stadt, Exponate sind hier gratis zu betrachten. In der Nähe lohnt die Cathetral Metropolitana ebenso einen Besuch und der Park Bolivar lädt zur Erholung ein. Am Viertel Comuna 13 wird der Wandel Medellíns explizit. Vor ca. 20 Jahren noch der größte Umschlagsplatz für Drogen und mit einer der höchsten Kriminalitätsraten der Welt behaftet, mutierte der Stadtteil zu einem Street-Art-Zentrum. Es ist wieder Kinderlachen zu hören und der Frohsinn hat Einzug gehalten. Überregional bekannt sind der Botanische Garten und die Gondeln zum innerstädtischen Park Arvi. Wer danach Lust auf weitere Abenteuer verspürt, kann sich problemlos ins explosive Nachtleben der Stadt stürzen.

Dieses bietet auch Cali, die Hauptstadt des Salsa. Die entsprechenden Clubs sind um die Avenida Sexta angesiedelt. Die drittgrößte Stadt Kolumbiens verdankt Ihren Ursprung dem Zuckerrohr. Heute zieht der größte Zoo Südamerikas viele Besucher an. Die Kirche San Antonio enthält zahlreiche Artefakte und bietet einen aufregenden Rundblick. Im gleichnamigen historischen Zentrum ist der Gastro-Pol verortet.

Lange Strände an beiden Weltmeeren

Eine beliebte Kolumbien Sehenswürdigkeit ist Cartagena, der ehemalige Umschlaghafen zwischen Spanien und der Neuen Welt. Große Befestigungsanlagen wurden angelegt. Diese sind noch heute in Ihrer Ursprünglichkeit erhalten. Die Altstadt Cartagenas wurde 1984 zum UNESCO- Weltkulturerbe erklärt. Inquisition und Sklavenhandel sind förmlich riechbar. Heute erscheint die Stadt bunt und ist bekannt für ihr Nachtleben, die Musikrichtung Champeta entwickelte sich hier. Unterkunft und Verpflegung im Stadtteil Getsemani stehen in einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis und die Strände der Umgebung sind traumhaft. Für Taucher eignen sich die Islas de Rosario mit Ihren Korallenriffen. Zu beachten ist die Cartagena Reisezeit.

Der Geheimtipp für Badetouristen und Taucher stellt die Insel Providencia dar. Das Eiland von 17 qm Größe liegt 800 km nördlich vom Festland im Archipel San Andrés und war der erste unabhängige Staat Südamerikas. Kleinflugzeuge von Cartagena (100 €) oder Bogotá aus fliegen San Andrés direkt an, dann geht es weiter mit der Fähre nach Providencia. Die Insel war Heimathafen der zahlreichen Freibeuter, welche die Karibik im 17. & 18. Jahrhundert bevölkerten. Der Individualreisende kommt hierher, um sich am maritimen Naturpark zu entspannen und in der Zeit zurück zu versetzen.

Tayrona Nationalpark
Die Sehenswürdigkeit Tayrona Nationalpark in Kolumbien

Ca. 200 km nordöstlich von Cartagena finden wir den Nationalpark Tayrona. Hier liegen die schönsten Strände Kolumbiens. Das 15000 ha große Schutzgebiet hält unter den Kolumbien Sehenswürdigkeiten  mit die stärksten Eindrücke bereit. Der Reisende wandert durch Urwald und Meeresbuchten von unendlicher Schönheit. Übernachten ist direkt am Strand mit Hängematte  möglich, aber es gibt auch Campingplätze mit Zeltvermietung sowie einige rustikale Hütten. An verstreuten Kiosken ist eine Basisverpflegung incl. Bier erhältlich. Am Eingang gibt es nämlich eine rigorose Alkohol- und Drogenkontrolle. Tayrona wird hauptsächlich von Kolumbianern besucht. Wer absolute Ruhe möchte, sollte sich also außerhalb der Ferienzeit für dieses Abenteuer entscheiden.

In der dünnbesiedelten Provinz Chocó an der Pazifikküste befindet sich das Städchen Nuqui. Es ist nur mit dem Kleinflugzeug von Medellín, Pereira und Quibdó oder mit dem Boot von Buenaventura oder Panama aus zu erreichen und Ausgangsstation für Urwaldexpeditionen, manchmal mit direktem Kontakt zu Ureinwohnern. Gelegen im 54000 ha großen Naturreservat Utria ist Nuqui umgeben von einsamen Stränden mit ausgedehnten Tauchgebieten und liegt am Rande des Küstengebirges. Mit etwas Glück steht auch Whalewatching auf dem Programm. Geschuldet der Nähe von Meer, Wald und Gebirge konnte sich in Utria eine einzigartige Biodiversität ausbilden. So liegen hier entspannender Badeurlaub und riskantes Abenteuer eng beieinander. Zu empfehlen ist die Ecolodge El Cantil. Sie wurde von Nacional Geografic prämiert und ist berühmt für ihre einheimische Küche. Aromatherapien, Schokoladenmassagen und Thermalbäder komplettieren den Relaxanteil dieser Station.

Die Kolumbien  Sehenswürdigkeiten im unbekannten Landesinneren

Cocora Valley
Das Cocora Tal in der Kaffeezone Kolumbiens

Das Nationalsymbol Kolumbiens ist die Wachspalme. Ihre Heimat liegt bei Salento, ein 7000-Einwohnerstädchen auf 1700 m Höhe. Hier liegt auch das Herz des kolumbianischen Kaffeeanbaus. Man erreicht die Ortschaft mit dem Bus von Bogotá oder Medellín aus (8- 10 h). Die Preise für Kost und Logis sind ursprünglich und der Aufenthalt in der malerischen Kolonialstadt mit tiefenentspannter Athmosphäre entlohnt für die Reisestrapazen. Salento ist Ausgangspunkt für Touren zu Kaffeefarmen und zum Valle de Cocora .

Im geographischen Zentrum des Landes befindet sich eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art. 170 km südlich von Bogotá stoßen die Hochebenen des Llanos, die Hochgebirgsregion der Anden und der Amazonasregenwald direkt aufeinander. Vom Städtchen La Macarena aus führt eine Wanderung zu Fuß oder zu Pferde zum Caño Cristales, ein kleines Klarwasserflüsschen mit einer einzigartigen Besonderheit. Bedingt durch die endemische Wassernymphe (Macarenia Clavigera) färbt sich das Gewässer von Juli bis Dezember unter Einfluss des Sonnenlichts in vielen schillernden Farben. Es entsteht der Eindruck eines Regenbogens. Wer in dieser Zeit reist, sollte auf den Anblick dieses Naturschauspiels nicht verzichten.

Seit 1978 ist Barichara nationales Kulturerbe. Der malerische und verträumte Ort mit seinem kolonialen Baustil und gemütlichen Gassen ist ein Ort des romantischen Energietankens. Die Preise für Essen & Unterkunft sind erträglich. Gegründet wurde die Ortschaft im 17. Jahrhundert aufgrund einer Marienerscheinung. Die Anreise läuft über die Grossstädte per Flug nach Bucaramanga oder per Bus nach San Gil und dort gehts mit dem Bus weiter nach Barichara. Zu empfehlen ist die Wanderung nach Guane über den Camino Real.

Kolumbien Sehenswürdigkeiten sind noch unentdeckt

Die Zeit der Befriedung leitete eine grundlegende Wandlung ein. Das Land hat alles, was das Herz begehrt. Von einsamen Stränden über die rauhen Hochgebirgslandschaften zu Regenwaldgebieten sind viele Naturerlebnisse zu erkunden und laden zu Kolumbien Rundreisen ein. Die metropolitanen Vorzüge der Großstädte und die Vielzahl der kolonialen Bauten lassen auch den Kulturreisenden nicht außen vor. Es bleibt zu hoffen, das sich ein nachhaltiger Tourismus entwickeln kann und wird.

Unsere Rundreisen um alle Kolumbien Sehenswürdigkeiten kennennlernen zu können:

Kolumbien Rundreise 2 Wochen

Kolumbien Rundreise 3 Wochen

Kolumbien Rundreise 4 Wochen

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